Sachsen
Feuerwehr sucht Glutnester nach Waldbrand bei Plauen
Von MDR SACHSEN
Veröffentlicht 30. September 2026

Im Voigtsgrüner Wald an der B 173 bei Plauen hat es Dienstag gebrannt. 100 Feuerwehrleute gaben alles, den Brand zu löschen. Noch ist unklar, warum das Feuer ausbrach.
Nach dem Waldbrand im Osten von Plauen ist die Ursache des Feuers noch nicht geklärt. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Es könne derzeit noch keine Ursache ausgeschlossen werden. Suche nach Glutnestern Auch am Tag nach dem Feuer waren am Mittwoch noch Feuerwehrleute am Brandort.
Sie versuchten mögliche Glutnester zu entdecken und zu löschen, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr. In der Nacht war das betroffene Gebiet in regelmäßigen Abständen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden. Halber Hektar Wald abgebrannt Der Brandort lag an der Bundesstraße 173 in der Nähe der Autobahnauffahrt Plauen Ost. Der Alarm war am Dienstag kurz nach 14 Uhr bei der Leitstelle eingegangen.
Nach Angaben der Feuerwehr war eine Fläche von 4.500 bis 5.000 Quadratmetern betroffen. Die Ausbreitung des Feuer habe aber gestoppt werden können. Der Einsatz sei schwierig gewesen, weil es es nur einen Zufahrtsweg gebe, über den die Versorgung mit Löschwasser erfolgen konnte. Mehrere Großtanklöschfahrzeuge seien dafür im Pendelverkehr gefahren.
Im Einsatz waren etwa 100 Einsatzkräfte mit mehreren Löschzügen. Durch den Brand kam es zu starker Rauchentwicklung. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten. Die Anwohner wurden auch über die Warnapp Nina informiert.
Zweiter Waldbrand innerhalb von sechs Wochen Schon im August gab es in der Nähe von Plauen einen großen Waldbrand. Damals brannten etwa sieben Hektar Wald in unwegsamen Gelände. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren eine Woche lang im Einsatz, um das Feuer vollständig unter Kontrolle zu bringen. MDR (kk)/dpa