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Saarland

Waschmittel: Verbraucherzentrale warnt vor XXL-Mogelpackungen

Veröffentlicht 19. September 2026

Waschmittel: Verbraucherzentrale warnt vor XXL-Mogelpackungen

XXL-Großpackungen wirken wie ein Schnäppchen, gerade beim Waschpulver. Doch laut Verbraucherschützern können bis zu 30 Prozent Füllstoffe drin stecken, um das Pulver zu strecken. Eine Belastung für die Umwelt ohne echten Nutzen.

XXL-Großpackungen wirken wie ein Schnäppchen, gerade beim Waschpulver. Doch laut Verbraucherschützern können bis zu 30 Prozent Füllstoffe drin stecken, um das Pulver zu strecken. Eine Belastung für die Umwelt ohne echten Nutzen. Gerade wer beim Einkaufen genau aufs Geld schauen muss, greift beim Waschmittel mitunter gerne zur vermeintlich günstigen Großpackung im Sonderangebot.

Mitunter ist das aber keine gute Idee, denn in den Jumbopacks stecken laut Verbraucherschützern häufig bis zu 30 Prozent Füllstoffe. Dabei handelt es sich meist um Salze, allen voran Natriumsulfat, so Theresia Weimar-Ehl von der Verbraucherzentrale Saarland. Diese Salze sorgen dafür, dass das Waschpulver gut rieselfähig ist, sich löst - und dass in der Packung mehr Pulver bei weniger Waschleistung drin steckt. Das Pulver muss höher dosiert werden.

Wer also mehr Pulver pro Waschgang braucht, spart am Ende nichts. Auf Anzahl der Waschladungen achten Hinzu kommt, dass diese Füllstoffe ins Abwasser gelangen und dort für eine sogenannte Aufsalzung sorgen, also eine erhöhte Salzkonzentration, die nicht biologisch abbaubar ist. Zehn bis 15 Prozent der Salzanteile im Wasser gehen Weimar-Ehl zufolge auf Waschmittel zurück. Und Natriumsulfat führt laut Umweltbundesamt zu einer Artenverarmung.

Die Verbraucherzentrale rät, nicht den Preis pro Kilogramm zu vergleichen, sondern auf die Anzahl der Wäschen auf der Packung zu achten. So können sie den Preis pro Waschladung ausrechnen und mit Kompakt-Waschmitteln vergleichen und herausfinden, ob es sich bei der Großpackung um ein Schnäppchen handelt oder nicht. Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten im Radio am 19.09.2026 berichtet. Weitere Verbraucher-Themen Immer mehr Haushalte im Saarland wenden sich an die Stromhelfer der Verbraucherzentrale, da ihnen wegen Zahlungsrückständen der Strom oder das Gas abgestellt werden soll.

Ein Gerichtsurteil hat gerade noch einmal die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher bei drohenden Stromsperren gestärkt. Die erste Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von über 40 Grad hatte es letzte Woche in sich. Doch auch bei Sommertemperaturen von „nur“ 30 Grad gilt: Viel Trinken ist wichtig, bestenfalls zwei bis drei Liter am Tag. Doch was tun, wenn das lauwarme Leitungswasser zu "langweilig" ist?

Besser keine Limonade, sagen Verbraucher- und Ernährungsexperten - und geben Tipps, wie man die Durststrecke besser bekämpft. Enkeltrick, Phishing oder täuschend echte E-Mails von der Bank: Die Zahl der Betrugsversuche nimmt zu. Caroline Kron-Arthur vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erklärt, warum niemand vor solchen Maschen gefeit ist und woran Verbraucher die Betrugsversuche erkennen können. Erstveröffentlichung: 19.09.2026 | 21:08 Uhr

Quelle: Regionalnachrichten aus dem Saarland