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Niedersachsen

Bald im Elektro-Audi unterwegs: Polizei erhält neue Ausrüstung

Veröffentlicht 14. September 2026

Bald im Elektro-Audi unterwegs: Polizei erhält neue Ausrüstung

Finanziert werden Fahrzeuge, Boote und Technik für Niedersachsen unter anderem mit 80 Millionen Euro aus dem Sondervermögen.

Boote, Messtechnik und E-Autos: Das niedersächsische Innenministerium hat am Montag in Oldenburg die neue Ausrüstung für die Polizei präsentiert. Darunter auch ein Modell der Marke Audi. Insgesamt 268 Audis vom Modell A6 e-tron sollen bis Mitte 2027 auf den Straßen in Niedersachsen als Einsatz- und Streifenwagen unterwegs sein. Auch der ID.Buzz von VW wird künftig zum Einsatz kommen.

Präsentiert wurden ebenfalls Spezialfahrzeuge wie ein All-Terrain-Vehicle. Das elektronische Gelände-Fahrzeug wird auf den Inseln Norderney und Borkum eingesetzt. Finanzierung durch Landesmittel und Sondervermögen "Wir nutzen die Chancen moderner Technologien und investieren trotz der schwierigen Haushaltslage gezielt in die Einsatzfähigkeit unserer Polizei", sagte Innenministerin Daniela Behrens (SPD) am Montag. Sie stellte die neue Ausrüstung auf dem Gelände der Niedersächsischen Polizeiakademie in Oldenburg vor.

Finanziert werden Fahrzeuge und Technik zum einen aus Landesmitteln. Zum anderen werden 80 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes investiert. Neue Boote und Messtechnik für die Polizei Auch zu Wasser soll der Fuhrpark der Polizei in den kommenden Jahren erweitert werden. Bestellt sind vier Streckenboote, das erste soll Anfang 2028 ausgeliefert werden.

Zukünftig sollen sie an den Standorten Nienburg, Meppen, Scharnebeck und Hannover eingesetzt werden. Das erste von fünf Einsatzbooten des C-Typs für die Bereitschaftspolizei ist laut Ministerium bereits von der Polizei übernommen worden. Zum besseren Überprüfen von Lärmvorschriften im Straßenverkehr hat das Land neue Schallpegelmessgeräte gekauft. Zudem hat die Polizei in Niedersachsen jetzt spezielle Antennentechnik, mit der Daten von Fahrtenschreibern von Lkw bereits während der Fahrt aus der Ferne ausgelesen werden können.

Quelle: Nachrichten aus Niedersachsen