Baden-Württemberg
Hart erkämpft: Adler Mannheim schlagen Aufsteiger Krefeld
Von SWR Sport
Veröffentlicht 25. September 2026

Die Adler müssen gegen den Außenseiter lange um den Sieg bangen. In den Schlussminuten macht Anthony Greco dann aller klar.
DEL
Hart erkämpft: Adler Mannheim schlagen Aufsteiger Krefeld
Die Adler müssen gegen den Außenseiter lange um den Sieg bangen. In den Schlussminuten macht Anthony Greco dann aller klar.
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Stand
25.9.2026, 22:13 Uhr
Von
Autor/in
Michi Glang
IMAGO
Imago / Jan Huebner
Die Adler Mannheim haben ihr Heimspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Krefeld Pinguine mit 4:1 (0:0, 2:1, 2:0) gewonnen. Drei Tage nach dem 3:5 in Nürnberg starteten die Adler mit Maximilian Franzreb statt Jake Hildebrand im Tor. Es war gleich mächtig Dampf drin: Der Aufsteiger aus Krefeld setzte sich direkt im Mannheimer Drittel fest und machte Druck.
Die Gastgeber konterten über Nicolas Mattinen, doch der letzte Pass kam nicht an. Es blieb temporeich: Krefelds Davis Vandane prüfte Franzreb, Mannheims Leon Gawanke kam auf der linken Seite frei zum Schuss, doch auch Keeper Juha Jatkola zeigte sich aufmerksam.Die Aktionen der Mannheimer wurden nun zwingender, während Krefeld auf Konter lauerte. Die bis dahin beste Chance hatte Kris Bennett, doch der Kanadier verfehlte das Tor der Pinguine. Knapp zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels kam der Aufsteiger nach einem Stockcheck von Jérémie Poirier zur ersten Überzahlsituation des Spiels, doch die Adler überstanden die Phase unbeschadet.
Brown trifft zur Führung
Die erste Gelegenheit im zweiten Abschnitt gehörte den Mannheimern. John Gilmour zog von der linken Seite in die Mitte und schlenzte den Puck aufs Tor. Jatkola konnte nur prallen lassen, doch beim Nachschuss von Maximilian Heim war der Keeper auf dem Posten. In der 24. Minute brachte Krefelds Mathew Santos den Puck nach vorne und provozierte beinahe ein Eigentor. Mattinen kassierte in der Szene eine Strafe wegen Hakens, die Pinguine spielten damit zum zweiten Mal in Überzahl. Die zwei Minuten gerieten dann chaotisch: Krefeld machte Druck, Mannheim konterte und dann wurde plötzlich in Gleichzahl gespielt, weil die Gäste einen Akteur zu viel auf dem Eis gehabt hatten.
Als Mattinen zurückkam, waren erstmals die Adler in Überzahl. Doch auch das Team von Coach Dallas Eakins konnte den Vorteil vorerst nicht nutzen. Sekunden, nachdem Krefelds Philip Gogulla wieder auf dem Eis, schlugen die Adler dann aber zu. Patrick Brown wurde per Querpass von Brooks Macek bedient und brachte den Puck im linken Winkel unter (27. Minute).
Krefeld tat sich in der Offensive nun schwer, kam in den ersten zehn Minuten zu keinem Abschluss. Die Adler wurden dagegen stärker. Jatkola musste mehrmals sein Können aufbieten, um den zweiten Gegentreffer zu verhindern. Auf der Gegenseite schloss Santos ab, Franzreb wehrte den Puck nach oben ab, es kam zu einem wüsten Gestocher. Mit etwas Glück verhinderten die Adler den Ausgleich.
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